OP-Barometer 2017: Jetzt an
der Befragung teilnehmen!

Mit dem OP-Barometer hat Prof. Thomas Busse und sein Team ein verlässliches Instrument geschaffen, um die Stimmung und Arbeitssituation in deutschen Kliniken auszuloten. Die Befragung 2017 soll nun erneut Aufschluss geben, wie es um die Arbeitswelt von im OP-Dienst Tätigen bestellt ist.

von  der HARTMANN Online-Redaktion
Bereits das erste OP-Barometer im Jahre 2008 war von höchster Relevanz und verschaffte mit seinen Ergebnissen den Anliegen der OP- und Anästhesie-Funktionspflege mehr Gehör. Für Prof. Thomas Busse, Direktor des ZWGR – Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht an der Frankfurt University of Applied ­Sciences, und sein Team war dies ein gewichtiger Grund, durch weitere Befragungen in den Jahren 2009, 2011, 2013 und 2015 fundierte Aussagen darüber zu erhalten, wie sich die Arbeitssituation der Pflegenden in den OP-Bereichen tatsächlich darstellt.
Prof. Thomas Busse
Prof. Thomas Busse
Dass ein OP-Barometer zur Auslotung der Stimmung in deutschen Kliniken auch 2017 dringend erforderlich ist, zeigen nicht zuletzt die sich häufenden Meldungen in den verschiedenen Medien, die sich teils sehr emotional und subjektiv beispielsweise mit Personalknappheit und Fürhungsmissständen, Hygieneproblemen oder Finanzierungsschwierigkeiten befassen. „Tatsache ist, dass die tägliche Arbeit in den OP-Bereichen unserer Krankenhäuser geprägt ist von vielen neuen Herausforderungen und einer enormen Leistungsverdichtung, die den einzelnen Mitarbeiter zunehmend überfordern können“, erläutert Prof. Thomas Busse. Laut Busse lassen sich dabei aus den Erkenntnissen früherer OP-Barometer drei Themenbereiche eruieren, die den Pflegekräften im OP-Bereich besonders auf den Nägeln brennen: „Zum einen ist die OP-Organisation zu nennen, zum anderen das Thema Patientensicherheit und last but not least die Wertschätzung der geleisteten Arbeit.“

Teilnehmen kann helfen, Dinge zu verändern

Im Idealfall hofft Prof. Busse und sein Team, mit den Ergebnissen der Befragung dazu beizutragen, die Unternehmenskultur im OP-Bereich zu verbessern. Deshalb bittet das Team um eine zahlreiche Teilnahme, denn jeder ausgefüllte Fragebogen stärkt die Anliegen der Funktionspflege im OP!

Teilnehmen an der Befragung können alle Pflegekräfte, die in einem OP-Bereich tätig sind. Das Ziel ist es, die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und den beteiligten Krankenhäusern die Vergleichsmöglichkeit ihrer Ergebnisse mit anderen Krankenhäusern zu geben. In den Vergleich einbezogen werden können jedoch nur die Krankenhäuser, die bis zum 30. November 2017 mehr als 30 Fragebögen zurückgesandt haben und deren Fragebögen dem teilnehmenden Krankenhaus zugeordnet werden können.

Die Befragung erfolgt mitarbeiterbezogen absolut anonym. Und falls die Klinik nicht an einem Vergleich teilnehmen möchte, werden ihre Daten selbstverständlich auch krankenhausanonym bezogen erfasst. Alle teilnehmenden Krankenhäuser werden über das Gesamtergebnis exklusiv in Form eines Auswertungsberichts informiert.

Weitere Informationen und den Fragebogen gibt es bei Prof. Thomas Busse, Fachbereich 4, Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main. Für Rückfragen ist Prof. Busse jederzeit für Sie ansprechbar unter busse.thomas@fb4.fra-uas.de.