Telatrast
Sicherheit im OP

Das Telatrast Modul-System:
für ein Maximum an Sicherheit

Seit 1962 gehören OP-Verbandstoffe von HARTMANN mit dem eingewebten Röntgenkontrastfaden Telatrast zum Sicherheitsstandard in vielen Operationssälen und bieten ein Maximum an Sicherheit für OP-Teams und Patienten.

von  der HARTMANN Online-Redaktion 18 Jan 2017
Der bariumsulfathaltige Röntgenkontrastfaden Telatrast ermöglicht bei einem eventuellen Verbleib von Verbandstücken im OP-Gebiet eine sichere Röntgennachkontrolle. Der Telatrast-Faden ist sterilisierbar und resistent gegen Körperflüssigkeiten. Die Kontrastwirkung bleibt unter allen Umständen dauerhaft erhalten.
Unbeabsichtigt im operierten Patienten belassene Fremdkörper sind ein Sicherheitsrisiko, das die Chirurgie von jeher belastet. Ein besonders großes Risiko ergibt sich dabei durch Mullverbandstoffe, da diese oft schwer von Körpergeweben zu unterscheiden sind, wenn sie sich mit Blut und Körpersekreten vollgesogen haben. Erschwerend kommt hinzu, dass die röntgenologische Verifizierung zurückgelassenen Mulls in Wund- und Körperhöhlen außerordentlich mühsam und zumeist auch sehr zeitraubend ist.
Vor diesem Hintergrund war die HARTMANN Entwicklung eines bariumsulfathaltigen Röntgenkontrastfadens aus regenerierter Cellulose, der unter dem Namen Telatrast bekannt geworden ist, ein riesengroßer Schritt nicht nur zu mehr Sicherheit für den Patienten, sondern auch für das gesamte OP-Team.

Die Entwicklung ist aber nicht stehen geblieben und so lässt sich heute mithilfe des Telatrast Modul-Systems, in das Zählkontrolle und OP-Dokumentation integriert sind, das Sicherheitsrisiko für Patient und Chirurgen weiter minimieren:

  • Das Telatrast Modul System enthält alle Verbandstoffe, die im OP gebraucht werden – bereits gebrauchsfertig sterilisiert und funktionell verpackt. Alle Produkte lassen sich zudem spezifischen Anforderungen entsprechend in individuellen TelaSets kombinieren.
  • Sämtliche Tupfer und Kompressen des Telatrast-Sortiments sind mit einem eingewebten, blauen Faden ausgerüstet, der mit 60 % Bariumsulfatgehalt den Anforderungen moderner Röntgentechnik gerecht wird. Die großflächigen Bauchtücher haben als Röntgenkontrastmedium einen weichen, fest eingenähten Chip mit identischem Röntgenkontrastgehalt.
  • Zur zusätzlichen Sicherheit werden Kompressen und Tupfer nur aus einem Stück gefertigt. Selbst wenn sich der zurückgelassene Verbandstoff unter extremen Bedingungen im Körper öffnen würde, ist eine einfache radiologische Lokalisation durch den Verbund von Kontrastfaden und Mullgewebe sichergestellt.
  • Alle sterilen Telatrast-Verbandstoffe sind doppelt verpackt und entsprechen den hohen Sicherheitsstandards im OP. Die doppelte Peelpackung gewährleistet eine hygienisch einwandfreie Übergabe der sterilen Telatrast-Verbandstoffe im OP.
  • Doppelt sind auch die „Kontrollkarten“ zur Zählkontrolle und OP-Dokumentation. Sie sind in Form von Selbstklebeetiketten auf der unsterilen Außenverpackung sowie auf der sterilen, inneren Peelpackung angebracht. So haben sowohl der unsterile Springer als auch die sterilen OP-Mitarbeiter ein eigenes Etikett zur Verfügung für das Einkleben  in die Dokumentation, die Zählkontrolle am Tisch und den jederzeitigen Abgleich. Sicherheit gibt dabei auch, dass die beiden Kontrollkarten sichtbar und deutlich zu unterscheiden sind.