Messen & Kongresse

Wieder eine Reise wert: Bremer Wund- und Pflegekongress 2017

Vom 10. bis 12. Mai 2017 kamen in Bremen insgesamt 4.802 Pflegende, Ärzte und Vertreter der Gesundheitswirtschaft zur Fortbildung, zum Austausch und Networking zusammen. HARTMANN war mit innovativen Produkten und viel Fachpräsenz mit dabei.

von  der HARTMANN Online-Redaktion
Bremer Wundkongress 2017

„Die Teilnehmerzahl zeigt: Unser Doppelkongress erfreut sich einer stabil hohen Resonanz“ sagte Projektleiterin Kordula Grimm zum Abschluss der Veranstaltungen. Die Ausstellerzahlen konnten sogar leicht gesteigert werden. 114 Firmen und Dienstleister aus dem Pflege- und Wundsektor stellten ihre Arbeit und Produkte vor.

Auf dem dreitägigen Programm des Doppelkongresses standen rund 125 Sitzungen. Darunter waren Vorträge und Workshops zu den verschiedensten Schwerpunkten wie „Druck“, „Onkologie“ und „Verbrennung“ oder die interdisziplinäre Falldiskussion „4 für alle Fälle“, bei der ein interdisziplinares Expertenteam zusammen mit dem Publikum außergewöhnliche Fälle besprochen haben, bis diese aufgeklärt wurden und das Wundmanagement festgelegt war.

Im Mittelpunkt der HARTMANN Aktivitäten zum Bremer Wund- und Pflegekongress stand das neue HydroClean mit seinen entscheidenden Features, die die Wundbehandlung und 
-versorgung noch ein Stück sicherer und einfacher machen. Dies ist gerade im Hinblick auf die Wundversorgung im Rahmen der häuslichen Pflege von großer Bedeutung. Nach Angaben des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP), das auf dem Pflegekongress einen forschungsbasierten „Qualitätsrahmen“ vorstellte, werden statistisch betrachtet 70 % aller pflegebedürftigen Menschen daheim versorgt – und das bei weitem nicht immer unter guten Bedingungen. Deshalb ist davon auszugehen, dass auch die ambulante Wundversorgung so manche Probleme aufwirft, die durch den Einsatz innovativer Produkte wie die hydroaktive Wundauflage HydroClean gelöst werden können.

Bremer Wundkongress 2017

HydroClean verfügt durch seinen einzigartigen Saug-Spül-Mechanismus über eine ausgezeichnete Débridementleistung und schnelle Reinigungswirkung, reduziert die Bakterienlast und MMPs, hält Wunden sicher feucht und unterstützt dadurch das körpereigene, autolytische Débridement. Dabei ist HydroClean einfach anzuwenden, sodass auch weniger Geübten und ggf. pflegende Angehörige eine sichere Wundversorgung vornehmen können. Ein Débridement mit HydroClean ist wie ein ganz normaler Verbandwechsel. Alles, was aus der Wunde raus muss, ist in HydroClean sicher gebunden und wird mit HydroClean aus der Wunde entfernt. Durch den Saug-Spül-Mechanismus ist in den meisten Fällen keine zusätzliche aufwendige Wundspülung erforderlich, was nicht zuletzt wertvolle Pflegezeit einspart. Auch kann HydroClean über drei Tage auf der Wunde verbleiben, sodass auch zeit- und kostenintensive Verbandwechsel reduziert werden.

Das mit HydroClean ohne Skalpell mögliche Débridement war auch Thema des HARTMANN Fachvortrages. Referent Burkhard Jendrusch, Krankenpfleger und Wundberater, hob insbesondere hervor, dass HydroClean praktisch keine Kontraindikationen hat und damit für eine Vielzahl akuter und chronischer Wunden eine „State of the art“-Versorgung darstellt.

HydroClean ist die Basis der HydroTherapy, die zum Ziel hat, mit nur zwei Präparaten – HydroClean und HydroTac – Wunden aller Art über drei Wundheilungsphasen wirksam und einfach zu versorgen: In Schritt 1 zum Therapiebeginn debridiert, reinigt und aktiviert HydroClean die Wunde durch seinen einzigartigen Saug-Spül-Mechanismus. In Schritt 2, wenn die Wunde durch HydroClean konditioniert ist und Reepithelisierung beginnt, kommt der hydroaktive Schaumstoffverband HydroTac zum Einsatz. Er fördert die Granulation und beschleunigt durch seine AquaClear-Technologie den epithelialen Wundverschluss.

Ein weiterer Bereich, der vor allem eng mit der Wundbehandlung venöser Beinulzera verbunden ist, ist die Kompressionstherapie. Sie ist die wichtigste Kausaltherapie bei venösen Beinleiden, wird aber aus den verschiedensten Gründen sehr zum Nachteil von Venenpatienten oft nicht durchgeführt.  Zur Verbesserung dieser Situation kann das innovative 2-Komponenten-Kompressionsverbandsystem PütterPro 2 beitragen, das ebenfalls ein Schwerpunktthema der HARTMANN Messeaktivitäten war.

PütterPro 2, bestehend aus einer Polsterbinde mit kurzem Zug und einer Kompressionsbinde mit langem Zug zur Druckverstärkung ermöglicht eine wirkungsvolle Kompressionstherapie, die bis zu sieben Tage hält – und das ohne komplizierte Wickeltechnik und ohne weitere Hilfsmaterialien. PütterPro 2 bietet damit beste Voraussetzungen, dass auch weniger geschultes Fachpersonal oder ggf. sogar pflegende Angehörige einen sachgerechten Kompressionsverband anlegen können und der Patient nicht länger unterversorgt bleibt. 

Der gemeinsame Bremer Wund- und Pflegekongress bot aber auch die Möglichkeit, „fachübergreifend“ die vielfältigen Probleme zu diskutieren und Lösungsansätze zu eruieren, die sowohl die Zukunft als auch die Qualität der Pflege und der Wundversorgung sichern sollen. HARTMANN bedankt sich dabei für das große Interesse an den Produkten, aber auch an den Intentionen von HARTMANN, unter dem Motto „Pflege neu denken“ dazu beizutragen, der Pflege die sozialpolitische Anerkennung zu verschaffen, die ihr aufgrund ihrer Leistungen für die Gesellschaft zusteht.