Desinfektion und Hygiene

Sichere Hygienestandards für Bewohner und Helfer in Notunterkünften

Infektionsschutz für Bewohner und Helfer

Die Aufnahme vieler Menschen in Notunterkünften stellt eine besondere Herausforderung auch für den Infektionsschutz in den Einrichtungen dar.

Mit gezielten Präventionsmaßnahmen können Helfer und Bewohner vor Übertragungen von Krankheitserregern geschützt werden.

Die Einhaltung von Hygienestandards in Notunterkünften wurde mit dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) Pflicht für Betreiber und ist im § 36 Abs. 1 IfSG geregelt.
Gegenwärtig entsteht durch die die große Anzahl an Menschen, die in Notunterkünften untergebracht werden, eine besondere Situation.

Herausforderungen

Zum einen birgt die zum Teil beengte und provisorische Unterbringung von Flüchtlingen ein höheres Risiko einer Ausbreitung von Krankheiten.
Eine weitere Herausforderung sind der bei Erstkontakt meist unbekannte Gesundheitszustand und Impfstatus der Flüchtlinge.
Einige Krankheiten, die in den Herkunftsländern verbreitet sind oder auf dem Fluchtweg erworben wurden, könnten in Notunterkünften somit leichter übertragen werden.

Die Fürsorge für Helfer und Bewohner in Notunterkünften erfordert eine rationale und umsichtige Bewertung möglicher Übertragungswege und risikoangepasste Hygienemaßnahmen, die zuverlässig und effizient schützen.

Mit Hilfe des Desinfektionsplan Notunterkünfte wird die Einhaltung der Hygienestandards in Notunterkünften unterstützt.

Übertragungswege kennen und auschalten

Viele Erreger werden direkt oder indirekt durch die Hände übertragen. Bei der indirekten Übertragung gelangen die Keime z. B. von Personen zunächst auf Flächen oder Gegenstände und werden von dort wieder auf weitere Personen übertragen.

Übertragungswege  Träger   Präventionsmaßnahmen  
Direkte Kontaktinfektion   Hände  Händedesinfektion und Handschuhe 
Indirekte Kontaktinfektion   Mit Erregern kontaminierte Oberflächen  Händedesinfektion, Handschuhe und Flächendesinfektion 
Tröpfcheninfektion  Infektiöse Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten frei gesetzt werden   Schutzausrüstung wie Schutzbrille und Atemschutz
Präventionsmaßnahmen
Händedesinfektion

Die Händedesinfektion ist wesentlich wirksamer und auch hautverträglicher als Händewaschen. Eine hygienische Händedesinfektion benötigt nur 30 Sekunden, in denen die Hände vollständig mit einem alkoholischen Einreibepräparat benetzt werden. Dabei ist besonders auf Fingerkuppen und Daumen zu achten. Eine besondere Reihenfolge ist bei der Desinfektion nicht erforderlich.

Anwendungsempfehlung

Zum Schutz der Mitarbeiter ist die Händedesinfektion nach Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie z. B. Blut und Stuhl sowie nach dem Ausziehen von Schutzhandschuhen durchzuführen. Auch nach Kontakt mit Haut oder Gegenständen, die potenziell mit Erregern kolonisiert sein könnten, empfiehlt sich eine Händedesinfektion.

Produktempfehlung

Sterillium classic pure ist ein besonders hautverträgliches, farbstoff- und parfümfreies Hände-Desinfektionsmittel mit breiter Wirksamkeit gegenüber Bakterien und behüllten Viren. Eine wiederholte Anwendung erhöht zudem die Hautfeuchtigkeit.

Flächendesinfektion

Viele Krankheitserreger können wochen- oder sogar monatelang auf Fla¨chen überleben und so Ausgangspunkt von Infektionen werden. Eine Flächendesinfektion beugt Kreuzkontaminationen wirksam und effizient vor.

Anwendungsempfehlung

Flächen, die mit Blut oder mit anderen Körperflüssigkeiten kontaminiert sind, müssen sofort desinfiziert werden. Eine tägliche Wischdesinfektion sollte den Küchenbereich, die Sanitärräume und Gemeinschaftsduschen sowie häufige Handkontaktflächen (z. B. Türklinken) in Räumen berücksichtigen, in denen sich viele Menschen aufhalten (z.B. Eingangsbereich).

Produktempfehlung

Ein breites Wirkungsspektrum und flexible Einsatzkonzentrationen bietet das aldehydfreie Flächen-Desinfektionsmittel Mikrobac forte. Schnell und einfach anzuwenden sind die gebrauchsfertigen Desinfektionstücher Bacillol 30 Tissues.

Schutzausrüstung

Risikoabhängig ist in bestimmten Situationen aus Sicherheitsgründen das Tragen von Schutzkleidung für Helfer erforderlich.

Anwendungsempfehlung

Einmalhandschuhe sollten z. B. bei vorhersehbarem oder möglichem Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten oder Materialien getragen werden sowie beim Umgang mit Desinfektionsmittel-Konzentraten. Eine Schutzbrille bietet Sicherheit vor erregerhaltigen Tröpfchen und vor Spritzern beim Ansetzen von Desinfektionslösungen. Ein Atemschutz verhindert einen Erregereintrag über die Atemwege. Der richtige Atemschutz hängt von Schutzstufe und Erregertyp ab.

Produktempfehlung

Peha-soft nitrile Einmalhandschuhe schützen vor Erregern und Chemikalien, sind hypoallergen, besonders strapazierfa¨hig und angenehm zu tragen.
Foliodress Eye Protect mit Panoramascheibe bietet einen komfortablen Extraschutz für die Augen und ist wiederverwendbar.

Übertragungswege kennen und ausschalten

Risikoabhängig ist in bestimmten Situationen aus Sicherheitsgründen das Tragen von Schutzkleidung für Helfer erforderlich.

Anwendungsempfehlung

Einmalhandschuhe sollten z. B. bei vorhersehbarem oder möglichem Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten oder Materialien getragen werden sowie beim Umgang mit Desinfektionsmittel-Konzentraten. Eine Schutzbrille bietet Sicherheit vor erregerhaltigen Tröpfchen und vor Spritzern beim Ansetzen von Desinfektionslösungen. Ein Atemschutz verhindert einen Erregereintrag über die Atemwege. Der richtige Atemschutz hängt von Schutzstufe und Erregertyp ab.

Produktempfehlung

Peha-soft nitrile Einmalhandschuhe schützen vor Erregern und Chemikalien, sind hypoallergen, besonders strapazierfa¨hig und angenehm zu tragen.
Foliodress Eye Protect mit Panoramascheibe bietet einen komfortablen Extraschutz für die Augen und ist wiederverwendbar.

Informationsbroschüre

Sichere Hygienestandards für Bewohner und Helfer in Notunterkünften

Desinfektionsplan

Sichere Hygienestandards für Bewohner und Helfer in Notunterkünften.

Kontakt

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Tel.: 0800 7235607*
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