Pflegekraft im Entlassmanagement - Pflegepreis 2017

Wir suchen Ihre innovativen Ideen - HARTMANN Pflegepreis 2017

Ihre neuen und frischen Konzepte zur komplexen Aufgabe des Entlassmanagements sind beim HARTMANN Pflegepreis gefragt. Die besten Beiträge werden veröffentlicht und sind mit attraktiven Preisen dotiert. Melden Sie sich jetzt an!

Professionelle Pflege ist ein anspruchsvoller Beruf. Und die Herausforderungen nehmen zu. Unter dem Leitsatz „Pflege neu denken“ will HARTMANN deshalb an den notwendigen Veränderungen mitarbeiten, nicht zuletzt auch deshalb, weil HARTMANN seit nunmehr fast 200 Jahren der Pflege fest verbunden ist. 

Eine Plattform für neue Konzepte und Denkweisen bietet der HARTMANN Pflegepreis 2017, den HARTMANN-CEO Andreas Joehle auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin vorstellte.

HARTMANN Pflegepreis 2017

Mit dem HARTMANN Pflegepreis bieten wir der Pflege eine Plattform, um deren Professionalität und Eigenständigkeit zu dokumentieren, damit aktiv die Aufwertung und Anerkennung der Pflege zu unterstützen und neue Ideen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Dabei sind keine theoretisch-wissenschaftlichen Arbeiten gefragt, sondern Projekte, Ideen und Lösungen, die innovativ und wegweisend sind und sich bereits in der Praxis bewährt haben.

HARTMANN Pflegepreis 1992 und 2004
Der HARTMANN Pflegepreis hat eine lange Tradition, denn er wurde erstmals bereits 1988 in Deutschland ausgeschrieben. Dabei ging es um „Tipps zum Umgang mit stuhlinkontinenten Patienten“. In den folgenden Jahren standen dann viele höchst relevante Pflegethemen im Fokus des Preises: von „Pflegekonzepten zum Umgang mit demenzkranken Menschen“ über die „Bedeutung einer interdisziplinären Pflege bei der Versorgung chronischer Wunden“ bis hin zum „sensiblen Umgang mit inkontinenten Menschen“. Von 1992 bis 2004 wurde der Preis als HARTMANN Care Award außerdem in fünf weiteren europäischen Ländern ausgeschrieben.

Entlassmanagement – das Thema 2017

Ein professionelles und patientenorientiertes Entlassmanagement stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. So werden im Zuge der demographischen Entwicklung auch Klinikpatienten immer älter und leiden oft zusätzlich an belastenden Mehrfacherkrankungen. Hinzu kommt, dass bedingt durch den Strukturwandel in der deutschen Krankenhaus-Landschaft Patienten immer schneller entlassen werden. Beide Konstellationen führen bei vielen Patienten zu einem erhöhten Risiko poststationärer Versorgungsprobleme, woraus sich ein weiterer, erheblicher Pflege- und Unterstützungsbedarf ergeben kann. Um solche Versorgungslücken erst gar nicht entstehen zu lassen, wurde das Entlassmanagement gesetzlich neu geregelt. Ab Mitte 2017 sind Krankenhäuser dazu verpflichtet, jedem Patienten – und nicht nur Risikopatienten – ein Entlassmanagement anzubieten.
Pflegerin mit Senior im Gespräch

Dass diese Situation für Kliniken mit einem enormen organisatorischen und auch bürokratischen Aufwand verbunden sein wird, liegt auf der Hand. Gefragt sind also Lösungen, die einerseits die Anschlussversorgung des Patienten aus der voll- und teilstationären Versorgung verlässlich und nach individuellen Erfordernissen sicherstellen, und andererseits die fachlichen und organisatorischen Strukturen eines Krankenhauses, aber auch von ambulanten Pflegediensten sowie Pflegeheimen nicht überfordern. Und wie so oft im Pflegealltag, kommt auch in diesem vielschichtigen Prozess der Pflegefachkraft strukturierende und steuernde Aufgaben zu.

Als Beiträge für den HARTMANN Pflegepreis 2017 interessieren uns Projekte oder einzelne Maßnahmen des Entlassmanagements, an denen Sie als Pflegefachkraft einen entscheidenden Anteil hatten und so zum Erfolg des Projektes beigetragen haben. Dabei geht es z. B. um diese Fragen:

  • Wie haben Sie durch Ihr Engagement oder Ihre Ideen das Entlassmanagement im Sinne Ihrer Patienten verbessert?
  • Welchen Einfluss hatte Ihr pflegerisches Fachwissen dabei?
  • Wie haben Sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestaltet und damit Ihr Entlassmanagement zum Erfolg geführt?
  • Und mussten Sie dabei Widerstände überwinden?

Von besonderem Interesse ist die sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Deshalb sind Projekte, die in der Klinik initiiert wurden, genauso gefragt wie Konzepte aus dem ambulanten Bereich oder aus der stationären Altenpflege.

Die Jury

Eine unabhängige Jury namhafter Praktiker bewertet die Einsendungen und prämiert die drei besten Konzepte. Zur Jury gehören:

  • Barbara Glasmacher, Abteilungsleitung Case Management / Sozialdienst im Klinikum Dortmund
  • Suzanne Matthiä, Assistentin der PDL, Kliniken Köln – Krankenhaus Merheim
  • Michael Wipp, Geschäftsführer Pflege, Qualität, Politik, Orpea Deutschland Karlsruhe
  • Barbara Friesel, PAUL HARTMANN AG, Heidenheim

Ihr Beitrag zum HARTMANN Pflegepreis 2017

Bloggerin am Laptop

Wer kann teilnehmen?

Mitmachen kann jeder, der in der stationären oder ambulanten Pflege tätig ist. Ganz gleich ob in der Krankenpflege, Altenpflege oder anderen Bereichen. Sie können als Einzelperson oder als Gruppe teilnehmen.

Wie soll mein Beitrag aussehen?

Beschreiben Sie auf 4 bis 6 Seiten (das entspricht max. 15.000 Anschlägen mit Leerzeichen) Ihr Konzept zum Entlassmanagement in Theorie und Praxis. Erläutern Sie die gedanklichen Hintergründe Ihres Konzepts und schildern Sie vor allem, wie Sie diese Vorstellungen in Ihrer täglichen Arbeit umgesetzt haben.

Eine mögliche Gliederung könnte dabei so aussehen:

  • Ausgangslage: Was hat Sie motiviert, das Entlassmanagement zu verbessern? Was war der Auslöser für Ihr Handeln?
  • Ziel: Was sollte mit dem Konzept erreicht werden?
  • Konzept / Idee: Welche Ideen hatten Sie, um dieses Ziel zu erreichen? Was musste geändert, verbessert oder anders gemacht werden?
  • Maßnahmen: Wie sah die konkrete Umsetzung in der Praxis aus? Auf welche Widerstände sind Sie gestoßen und wie haben Sie diese bewältigt?
  • Ergebnis: War Ihr Projekt erfolgreich? Und wenn ja, warum? Was waren die Erfolgsfaktoren und wie hat sich das Entlassmanagement bei Ihnen verändert?

Wie reiche ich meinen Beitrag ein?

Füllen Sie einfach das Formular unten auf dieser Seite mit allen wichtigen Angaben aus und laden Sie dann Ihre Arbeit als PDF direkt hoch.

Oder senden Sie Ihren Beitrag per Post an PAUL HARTMANN AG, Beatrice Petzold – Marketing Deutschland, Paul-Hartmann-Straße 12, 89522 Heidenheim oder per E-Mail an pflegepreis@hartmann.info.

Einsendeschluss ist der 30. September 2017.

Berlin

Wie ist der HARTMANN Pflegepreis dotiert?

Unter allen Einsendungen werden die besten drei Arbeiten von einer unabhängigen Jury namhafter Praktiker aus der Pflege bewertet und mit dem HARTMANN Pflegepreis ausgezeichnet. Dieser ist für die beste Arbeit mit 3.000 Euro dotiert - die zweitbeste ist mit 2.000 Euro und die drittbeste mit 1.000 Euro honoriert.

Zusätzlich laden wir die drei Gewinner zur Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Pflegetags Mitte März 2018 nach Berlin ein. Die konkrete Durchführung werden wir mit den Gewinnern dann entsprechend abstimmen.

Die prämierten Arbeiten veröffentlichen wir im Internet damit auch andere von Ihren guten Ideen profitieren können oder Anregungen für den eigenen Pflegealltag bekommen. Mit der Einsendung bestätigen Sie, dass HARTMANN ein Veröffentlichungsrecht an den Ergebnissen erhält und gestatten HARTMANN darüber hinaus, die eingereichten Ideen intern weiterzuverwenden.