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Desinfektion

Das Händehygiene-Programm von HARTMANN für langfristige Compliance-Erfolge

Multimodale Kampagnen sind die beste Strategie, um in Krankenhäusern die Händehygiene zu verbessern und die Rate nosokomialer Infektionen zu senken. Einmal erreicht, sollte die Händehygiene dann dauerhaft dem geforderten Hygienestandard entsprechen. Dafür aber braucht es mehr als Kampagnen.

Mit dem Evolutionskonzept zur Händehygiene bietet HARTMANN ein Programm, das in die tägliche Praxis integriert und kontinuierlich fachlich vor Ort begleitet wird. Kliniken und Abteilungen werden dabei auf ihrem individuellen Compliance-Niveau abgeholt und Schritt für Schritt zu einer besseren Händehygiene geführt.

Modularer Aufbau des Händehygiene-Programms von HARTMANN

Infektionsschutz und Hygienequalität werden auch mit Blick auf die Qualitätsindikatoren für Krankenhausplanung und -vergütung nach dem neuen Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) immer wichtiger.

Mit dem maßgeschneiderten Evolutionskonzept zur Händehygiene von HARTMANN kann jedes Krankenhaus die geforderten Hygienestandards erreichen. Das Stufenmodell verbessert Schritt für Schritt, ausgehend von den individuellen Voraussetzungen der Kliniken eine optimale, gesetzeskonforme Compliance in der Händehygiene.

Das Evolutionskonzept zur Händehygiene von HARTMANN basiert auf den aktuellen Erkenntnissen der WHO, des RKI und der Fachgesellschaften (AWMF) zur Händehygiene und bietet für alle in den Empfehlungen genannten Anforderungen die entsprechenden Maßnahmen in einem multimodalen Gesamtkonzept, das baukastenartig aufgebaut ist.

Die Module des Evolutionskonzepts zur Händehygiene von HARTMANN
Basis-Modul
Alkoholische Händedesinfektion

Mehr desinfizieren - weniger Waschen. Obgleich bereits zahlreiche Studien zeigen, dass die alkoholische Händedesinfektion nicht nur effizienter und ressourcenschonender, sondern auch hautfreundlicher ist, werden in Krankenhäusern immer noch zu oft die Hände gewaschen. Das Basismodul vermittelt die Grundlagen der Händehygiene, klärt über Ursachen von Hautproblemen im Beruf auf und hilft Vorurteile gegenüber alkoholischen Hände-Desinfektionsmitteln abzubauen.

Hintergruende der Haendehygiene, waschen und desinfizieren


Modul 1
Warum Sterillium®

Das HARTMANN Hände-Desinfektionsmittel-Sortiment bietet nicht nur mit Sterillium® classic pure die Nr. 1 in Deutschlands Kliniken*, sondern auch eine große Auswahl weiterer farbstoff- und parfümfreier Qualitätsprodukte u. a. für besondere Risikosituationen. Alle Hände-Desinfektionsmittel der Sterillium*-Range zeichnen sich durch Wirksamkeit, Hautverträglichkeit und Anwenderakzeptanz aus. Die große Bandbreite der Hände-Desinfektionsmittel bietet für jeden Hauttyp und jede infektionsrelevante Situation das richtige Produkt.

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Im Modul 1 sorgen evidenz-basierte Empfehlungen zum richtigen Einsatz der verschiedenen Hände-Desinfektionsmittel, Wirksamkeitsgutachten und Studien zur Hautverträglichkeit für eine rationale Produktauswahl.

 

Sterillium classic pure: Wirkstoffe: Propan-2-ol, Propan-1-ol, Mecetroniumetilsulfat. Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Wirkstoffe: Propan-2-ol 45,0 g, Propan-1-ol 30,0 g, Mecetroniumetilsulfat 0,2 g. Sonstige Bestandteile: Glycerol 85 %, Tetradecan- 1-ol, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Zur Hautdesinfektion vor Injektionen und Punktionen. Gegenanzeigen: Für die Desinfektion von Schleimhäuten nicht geeignet. Nicht in unmittelbarer Nähe der Augen oder offener Wunden anwenden. Überempfindlichkeit (Allergie) gegen einen der Wirkstoffe oder der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Gelegentlich kann eine leichte Trockenheit oder Reizung der Haut auftreten. In solchen Fällen wird empfohlen, die allgemeine Hautpflege zu intensivieren. Allergische Reaktionen sind selten. Warnhinweise: Die Händedesinfektion dient der gezielten Vermeidung einer Infektionsübertragung z. B. in der Krankenpflege. Sterillium classic pure soll nicht bei Neu- und Frühgeborenen angewendet werden. Die Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern soll erst nach ärztlicher Rücksprache erfolgen. Ein Kontakt der Lösung mit den Augen muss vermieden werden. Wenn die Augen mit der Lösung in Berührung gekommen sind, sind sie bei geöffnetem Lidspalt mehrere Minuten mit fließendem Wasser zu spülen. Ein Umfüllen von einem Behältnis in ein anderes soll vermieden werden um eine Kontamination der Lösung zu vermeiden. Wenn Umfüllen unvermeidbar ist, darf es nur unter aseptischen Bedingungen (z. B. Benutzung von sterilen Behältnissen unter Laminar Air Flow) erfolgen. Erst nach Auftrocknung elektrische Geräte benutzen. Nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Auch nicht in der Nähe von Zündquellen verwenden. Flammpunkt 23 °C, entzündlich. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Präparates ist mit Brand- und Explosionsgefahren nicht zu rechnen. Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind folgende Maßnahmen zu treffen: sofortiges Aufnehmen der Flüssigkeit, Verdünnen mit viel Wasser, Lüften des Raumes sowie das Beseitigen von Zündquellen. Nicht rauchen. Im Brandfall mit Wasser, Löschpulver, Schaum oder CO2 löschen.

BODE Chemie GmbH
Melanchthonstraße 27
22525 Hamburg

 

Sterillium: Wirkstoffe: Propan-2-ol, Propan-1-ol, Mecetroniumetilsulfat. Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Wirkstoffe: Propan-2-ol 45,0 g, Propan-1-ol 30,0 g, Mecetroniumetilsulfat 0,2 g. Sonstige Bestandteile: Glycerol 85 %, Tetradecan-1-ol, Duftstoffe, Patentblau V 85 %, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Zur Hautdesinfektion vor Injektionen und Punktionen. Gegenanzeigen: Für die Desinfektion von Schleimhäuten nicht geeignet. Nicht in unmittelbarer Nähe der Augen oder offener Wunden anwenden. Überempfindlichkeit (Allergie) gegen einen der Inhaltsstoffe. Nebenwirkungen: Gelegentlich kann eine leichte Trockenheit oder Reizung der Haut auftreten. In solchen Fällen wird empfohlen, die allgemeine Hautpflege zu intensivieren. Allergische Reaktionen sind selten. Warnhinweise: Sterillium soll nicht bei Neu- und Frühgeborenen angewendet werden. Erst nach Auftrocknung elektrische Geräte benutzen. Nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Auch nicht in der Nähe von Zündquellen verwenden. Flammpunkt 23 °C, entzündlich. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Präparates ist mit Brand- und Explosionsgefahren nicht zu rechnen. Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind folgende Maßnahmen zu treffen: sofortiges Aufnehmen der Flüssigkeit, Verdünnen mit viel Wasser, Lüften des Raumes sowie das Beseitigen von Zündquellen. Nicht rauchen. Im Brandfall mit Wasser, Löschpulver, Schaum oder CO2 löschen. Ein etwaiges Umfüllen darf nur unter aseptischen Bedingungen (Sterilbank) erfolgen.

BODE Chemie GmbH
Melanchthonstraße 27
22525 Hamburg



 *2014 (GPI Krankenhaus-Sachbedarfs-Studie, DKB: alkohol. Händedesinfektion, Krankenhausbereich Deutschland)


Modul 2
Infrastruktur – Spender

Studien zeigen: Für den Patientenschutz ist die Verfügbarkeit des Hände-Desinfektionsmittels am Point of care entscheidend.

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Das Modul 2 bietet eine große Bandbreite an Spendern, zum Beispiel mit einzigartiger 360°-Grad-Halterung, damit sich der Spender  an jedem Rahmen und jeder Fläche innerhalb der Patienten- und Point of Care-Zone befestigen lässt. Auch die Checklisten zur richtigen Spenderplatzierung, animierte Übersichten und aufmerksamkeitssteigernde Aufsteller tragen dazu bei, dass sich die Mitarbeiter in den patientenrelevanten  WHO-Momenten die Hände desinfizieren.


Modul 3
Händedesinfektion: Wie?

Für die Wirksamkeit einer Händedesinfektion ist auch eine lückenlose Benetzung aller Hautareale des Personals wichtig. Studien zeigen, dass  die Umsetzung einer festgelegten Reihenfolge zum Beispiel nach der DIN EN 1500 in der täglichen Praxis schwierig ist und zu erheblichen Benetzungslücken führt. Eine eigenverantwortliche Einreibemethode hat sich dagegen als  effizienter erwiesen. Dennoch müssen Mitarbeiter in der Technik der Händedesinfektion regelmäßig geschult werden.

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Das Modul 3  bietet für Schulungen wahlweise unterschiedliche Trainingsgeräte und Schulungsmaterialien, zum Beispiel die bewährte Fluoreszensmethode und eine innovative digitale Scan-Technologie mit automatischer Dokumentation.


Modul 4
Händedesinfektion: Wann?

Das 5-Momente-Modell der Händehygiene definiert die wichtigsten Situationen, in denen eine Händedesinfektion die Übertragung von Erregern verhindern soll. Die komplexen pflegerischen Tätigkeiten, aber auch Unterbrechungen erschweren es den Mitarbeitern, den richtigen Moment für eine Händedesinfektion zu erkennen.

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Das Modul 4 bietet ein einzigartiges E-Learning-Programm zu den Indikationen der Händedesinfektion auf Basis des WHO-Modells. Mit Simulationen konkreter Pflegehandlungen, die den Lernenden interaktiv einbinden, visuell anspruchsvollen Animationen, direkten Feedbacks und fundierten Hintergrundinformationen qualifiziert das 5-Momente -E-Learning-Tool von HARTMANN das pflegerische und ärztliche Personal darin, die richtigen Momente der Händedesinfektion zu erkennen und umzusetzen.

Modul 5
Monitoring: Observe App

Die direkte Beobachtung des Händehygieneverhaltens mit zeitnahem Feedback gehört zu den wichtigsten Instrumenten für eine Steigerung der Compliance. Dabei hilft viel viel. Denn große Datenmengen erlauben präzisere Rückschlüsse auf den tatsächlichen Hygienestand und lassen sich überzeugender präsentieren.

 

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Das Modul 5 bietet mit Observe eine webbasierte App inklusive Ipad mit schnellen Ladezeiten, die den Benutzer zeitsparend und intuitiv per Fingerdruck durch die Beobachtung leitet. In Echtzeit können große  Datenmengen  dokumentiert und ausgewertet werden. Die optisch anspruchsvollen Auswertungs-Charts lassen sich einfach und schnell in eigene Schulungen und Präsentationen einbinden.



Modul 6
Prozessoptimierung: Observe plus App

Mit nachvollziehbaren, strukturierten Abläufen sorgen standardisierte Arbeitsprozesse (SOP) für mehr Sicherheit bei der Umsetzung von Maßnahmen am Patienten. Um den Infektionsschutz von Pflegemaßnahmen zu verbessern, müssen  aus hygienischer Sicht bei Arbeitsabläufen alle infektionskritischen Situationen berücksichtigt werden. Die entsprechenden Maßnahmen wie zum Beispiel eine Händedesinfektion müssen berücksichtigt und die SOP dann regelmäßig geschult werden.

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Für das Modul 6 wurden für die wichtigsten medizinischen und pflegerischen Maßnahmen am Patienten optimale Arbeitsabläufe entwickelt, die alle infektionsrelevanten Schritte auf Basis internationaler Leitlinien berücksichtigen. Die digitale App inklusive Ipad bietet eine benutzerfreundliche, intuitive Bedienung mit der Möglichkeit eines schnellen Feedbacks.


Kontakt

Gerne kommen wir zu Ihnen, um den konkreten Bedarf Ihrer Klinik zu ermitteln. Ihre HARTMANN-Ansprechpartner erreichen Sie unter

Tel:  0800 723 55 95*
Fax: 0800 723 55 96*

* kostenfrei aus dem gesamten deutschen Fest- und Mobilnetz


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