surgery team with surgical clothing
OP

Minimierung des Risikos von Wundinfektionen mit Einmal-OP-Bekleidung

Erfahren Sie mehr über die Risikominimierung von Wundinfektionen durch den Einsatz von Einmal-Materialien.

Um das Risiko einer Keimübertragung in Operationssälen möglichst gering zu halten, ist sowohl das Tragen steriler Kleidung als auch die sterile Abdeckung von Patient und Umgebung unerlässlich. Und das unabhängig von der Art der Operation. Angesichts ihrer entscheidenden Rolle für den Infektionsschutz gelten Abdeckungen und OP-Bekleidung rechtlich als Medizinprodukte. Ihre Produktion und Qualitätsprüfung unterliegen der Europäischen Norm EN 13795.

Unterschiedliche Operationen sind mit einem unterschiedlich hohen Infektionsrisiko verbunden. Lange, komplexe Operationen mit großen Mengen an Blut und Spülflüssigkeit bergen dabei das höchste Risiko. Bei kürzeren Operationen ohne großen Flüssigkeitsanfall ist das Risiko zwar geringer, aber dennoch vorhanden.

Trotz sorgfältiger Einhaltung der Hygienestandards und Durchführung der üblichen antibiotischen Prophylaxe treten bei ca. 1-5 % aller chirurgischen Eingriffe Infektionen an der Eingriffsstelle auf. Für die betroffenen Patienten bedeutet dies - auch wenn keine schlimmeren Konsequenzen eintreten - länger andauernde Schmerzen, verbunden mit starken Einschränkungen.


Patientenversorgung und Gesundheitsökonomie

Bestmöglicher Infektionsschutz erfolgt in erster Linie im Interesse des Patienten, ist aber auch von grundlegender Bedeutung für die Gesundheitsökonomie jedes Krankenhauses. Wie eine Studie der Universitätsklinik Wisconsin (USA) zeigt, stellt die zusätzliche Dauer eines Krankenhausaufenthalts aufgrund der Behandlung postoperativer Infektionen in der Chirurgie einen entscheidenden Kostenfaktor dar

Sicherheitsstandards

Für einmal und wiederverwendbare Produkte gelten die gleichen Sicherheitsstandards wie für wiederverwendbare Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus. Ihre Herstellung und Qualitätsprüfung unterliegen der EN 13795. Die wichtigsten Testmethoden beziehen sich auf die Materialeigenschaften, die unerlässlich für zuverlässigen Infektionsschutz sind: Partikelfreisetzung (Linting) (ISO 9073-10), Widerstand gegen Flüssigkeitspenetration (EN 20811) und Widerstandsfähigkeit gegen Keimpenetration im feuchten Zustand (EN ISO 22610).