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Bei HARTMANN

Generationen verändern sich – wir müssen mitziehen

Jede Generation hat eigene Vorstellungen davon, wie sie arbeiten will. HARTMANN Talent Manager Michael Wohlstein und Franziska Seiler, Mitglied bei HARTMANNs Juniorfirma YoungTalents, erklären, wie man die Führungskräfte von morgen für sich gewinnt.

Eine neue Generation startet ins Berufsleben – für Unternehmen eine Chance, Zukunftstrends aktiv mitzugestalten und die Führungskräfte von morgen auszubilden. „HARTMANN blickt auf eine 200-jährige Geschichte zurück. Eine Geschichte, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgestaltet haben. Um die Herausforderungen, die vor uns liegen, zu meistern, müssen wir jedoch überdenken, wie wir junge Leute für uns gewinnen“, so Michael Wohlstein, Talent Manager bei HARTMANN.

Die Generation Z schlägt hohe Wellen

Surfers at the beach

„Als Leiter des Talent Management Teams bei HARTMANN freue ich mich auf die vielen jungen Talente, die die neue Generation mit sich bringt, denn sie werden viele Veränderungen bewirken: neue Lösungswege und Dienstleitungen im Gesundheitswesen, Produkte, die einen sozialen Zweck erfüllen und das Lebensgefühl einer Generation, die etwas für die Gesellschaft bewirken will“, sagt Wohlstein. „Aber um sie mit ins Boot zu holen, müssen wir verstehen, was sie von ihrem Arbeitgeber erwarten.“

Forscher haben Jahre damit verbracht, die Millennials (Generation Y), Personen, die Anfang der 80er bis Mitte der 90er Jahre geboren wurden, zu analysieren. Dank neuer Daten über die Generation Z (1995 oder später geboren) hat sich jetzt der Schwerpunkt der Diskussion auf die großen Unterschiede zwischen den beiden Gruppen verschoben.

„Der Generation Z wird nachgesagt, die multikulturellste Generation zu sein. Sie ist technisch versiert und erstaunlich reif für ihr Alter“, erklärt Wohlstein. „Auf der anderen Seite stellt ihr Konsumverhalten Unternehmen vor die Frage, wie sie die junge Zielgruppe erreichen können: Snapchat oder Sit-in? Ihre Art zu kommunizieren unterscheidet sich stark von deren anderer Gruppen.“

Die Gen Z hat eine Vorliebe für Multitasking auf mehreren Bildschirmen und bevorzugt eine Vielzahl von Kanälen, um sich zu informieren. Sie bevorzugen visuelle Inhalte und solche, die sich schnell erfassen, verarbeiten und teilen lassen. Und im Gegensatz zu den Millennials sehen sie auch, wie wichtig es ist, mal „offline“ zu sein.

Aber vor allem wollen sie als kompetent angesehen werden. Und sie fordern Herausforderungen und Verantwortung.

Wenn sie Verantwortung wollen, geben Sie ihnen Verantwortung

Wohlstein and Seiler
Franziska Seiler und Michael Wohlstein

Trotz ihrer Unterschiede haben beide Generationen drei Kernwerte gemeinsam: sie wollen arbeiten, um etwas zu bewirken, dabei etwas Sinnhaftes leisten, und sich mit Menschen zusammentun, die Leidenschaft für ihre Arbeit mitbringen. Deshalb hat sich Franziska Seiler 2016 für eine Ausbildung bei HARTMANN entschieden.

Franziska ist 23 Jahre alt und Teil der HARTMANN Juniorfirma YoungTalents, die von Auszubildenden und Studenten betrieben wird. Sie bietet die Chance, in kontrollierter Umgebung Risiken einzugehen und das eigene Verhalten in bzw. den Umgang mit verschiedenen Teams sowie die Funktionsweisen eines Unternehmens zu erlernen. YoungTalents betreiben einen eigenen HARTMANN Shop und fungieren als betriebsinterner Dienstleister.

Als Azubi wechselt Franziska alle drei bis vier Monate durch HARTMANNs Abteilungen. Momentan ist sie Teil der Geschäftsleitung der YoungTalents. „Als Geschäftsführerin bin ich dafür verantwortlich, den Überblick über alle Vorgänge zu behalten. Dazu zählen die Durchführung und das Qualitätsmanagement einzelner Aufträge und Projekte der YoungTalents, wie auch die Leistungsverrechnung der Dienstleistungen und die Personalplanung.“

„Direkt von Beginn an hatte ich die volle Verantwortung für die mir übertragenen Aufgaben“, berichtet Franziska. „Selbstständiges Arbeiten und Ergebnisse im vorgegebenen Zeitfenster zu liefern, gehören zu meinem Arbeitsalltag. Das war natürlich eine Herausforderung und ist es auch bis heute, aber gleichzeitig wachse ich daran und es motiviert mich, die bekannte Extrameile zu gehen.“

Sinnhaftigkeit statt Geld

Young talents talking in Hartmann HQ
Das Management der HARTMANN YoungTalents (von links nach rechts: Alicia Bender, Michelle Gerstner, Maria Öchsle, Franziska Seiler)

Als Teil des HARTMANN Teams seit mittlerweile eineinhalb Jahren, hat Franziska für sich herausgefunden, was für sie im Berufsleben am meisten zählt. „Neben hilfsbereiten Kollegen und einem angenehmen Arbeitsumfeld, ist es mir besonders wichtig, etwas Sinnvolles zu tun. Zu wissen, dass hinter meinen täglichen Aufgaben ein tatsächlicher Sinn liegt, erfüllt mich einfach. Und dann kommt der Spaß bei der Arbeit von ganz alleine.“

„Die Gen Z will etwas bewirken und möchte für Unternehmen arbeiten, welche ihnen die Möglichkeit dazu geben“, stellt Wohlstein fest. Anstatt also auf monetäre Reize wie das Gehalt zu fokussieren, sollte man im Gespräch mit ihnen auf Karrieremöglichkeiten, eine starke Unternehmenskultur und andere, nicht-monetäre Werte setzen. Während 42 Prozent der Gen Y sagten, dass Geld „sie motivieren würde, härter zu arbeiten und länger bei ihrem Arbeitgeber zu bleiben“, stimmten dieser Aussage nur 28 Prozent der Gen Z zu.

Die Mentalität der jungen Leute hat sich verändert. Tatsache ist, jede Generation bringt ihre eigene Persönlichkeit und ihre eigenen Regeln mit. Für die Gen Z sind die Regeln zwar über drei Bildschirme und auf zwei Geräten verteilt, aber sie dienen einem gemeinsamen Zweck: Die Welt, in der wir leben, zu verändern. Es ist unsere Aufgabe zuzuhören, sie zu verstehen und ihnen die Chance zu geben, ihre Fähigkeiten und Sichtweisen im Unternehmen einzubringen.

Jetzt sind wir dran: sind wir bereit für diese jungen Talente die Extrameile zu gehen?