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Lagerung von Desinfektionsmitteln bei Hitze und Kälte

Manche mögen‘s heiß: Desinfektionsmittel gehören nicht dazu. So kann die Umgebungstemperatur je nach Wirkstoff die Stabilität von Desinfektionsmitteln stark beeinträchtigen.

Die Umgebungstemperatur kann je nach Wirkstoff die Stabilität von Desinfektionsmitteln stark beeinträchtigen. Alle von der BODE Chemie hergestellten Desinfektionsmittel werden hinsichtlich der Lagerung gemäß ICH-Richtlinie (International Conference on Harmonisation of Technical Requirements for Registration of Pharmaceuticals for Human Use) geprüft.

Temperaturbereich von 10 bis 30 °C
Aus den Prüfungsergebnissen leitet sich ein Temperaturbereich von 10 bis 30 °C für die Lagerung von Desinfektionsmitteln ab. Außerdem sollte in jedem Fall die Lagertemperatur, die auf den Gebinden steht, beachtet werden.

Stabilität bei Hitze
Kurzfristiges Über- oder Unterschreiten der angegebenen Temperaturspanne hat keinen negativen Einfluss auf die Stabilität der Produkte, die bis zu drei Tage auch bei bis zu 0 °C oder bei bis zu 40 °C transportiert und gelagert werden können (Ausnahme: Dismozon plus darf nicht über 40 °C erwärmt werden).

Flammpunkt und Entzündungsgefahr
Der Flammpunkt bezeichnet die niedrigste Temperatur, bei der sich über einer entzündlichen Flüssigkeit, z. B. auch einem Desinfektionsmittel, eine entzündliche Mischung mit Luft bilden kann.

Befindet sich der Flammpunkt des Produkts unterhalb der Umgebungstemperatur, ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Dabei wird vor allem geprüft, ob Zündquellen vorhanden sind, die eine Entzündung verursachen könnten.
Die Wahrscheinlichkeit für eine Selbstentzündung von Desinfektionsmitteln ist eher gering: So liegt die Selbstentzündungstemperatur von Ethanol z. B. bei mehr als 400 °C.

Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.