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Desinfektion

Aktiv gegen Sepsis:
Mit Händehygiene und gezielten Strategien.

Die WHO stellt beim diesjährigen Internationalen Tag der Händehygiene am 5. Mai 2018 die Prävention der lebensbedrohlichen Sepsis in den Fokus. Als Mitglied der Private Organisation for Patient Safety (POPS) der WHO unterstützt HARTMANN auch dieses Jahr die Awareness-Kampagne für eine bessere Händehygiene.

von der HARTMANN Online-Redaktion
Die Sepsis wird nach wie vor von vielen Menschen unterschätzt. Dabei sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Jedes Jahr erkranken weltweit etwa 31 Millionen Menschen an einer Sepsis. Für 6 Millionen Menschen endet die sogenannte Blutvergiftung sogar tödlich. Die besondere Brisanz dieser Erkrankung: Sie kann jeden treffen. Denn bereits eine leichte Verletzung oder ein vermeintlich kleiner Eingriff können eine Entzündung und damit eine lebensbedrohliche Sepsis verursachen. Experten sind sich einig: Diese kritische Situation erfordert ein engagiertes Handeln – und zwar global.

Die WHO hat daher den diesjährigen Welthändehygienetag am 5. Mai 2018 der Prävention der Sepsis gewidmet. Sie kommt damit auch der Forderung der World Health Assembly* (WHA) nach, die in ihrer Resolution vom 26. Mai 2017 die verbesserte Prävention, Diagnose und Behandlung von Sepsen zur globalen Priorität erklärte. Mit dem Motto „It’s in your hands – prevent sepsis in health care“** ruft die Weltgesundheitsorganisation alle Beteiligten im Gesundheitswesen dazu auf, aktiv der Sepsisgefahr vorzubeugen. Denn auch hier gilt: Die Händehygiene ist ein wichtiger Hebel zur Prävention der bedrohlichen Erkrankung. So verringert sich mit jeder verhinderten Infektion gleichzeitig das Risiko, eine Sepsis zu erleiden.

20 465 Gesundheitseinrichtungen in 179 Ländern

Doch obwohl die Bedeutung der Händedesinfektion als wichtigste Einzelmaßnahme der Infektionsprävention außer Frage steht, ist die Umsetzung oft noch unzureichend. Laut WHO liegt die durchschnittliche Händehygiene-Compliance weltweit bei nur 38,7 %. Um dieses Problem der mangelnden Compliance umfassend anzugehen, fordert die WHO alle Verantwortlichen in Gesundheitseinrichtungen auf, an den Aktionen zum Welthändehygienetag teilzunehmen. Diesem Appell sind bis Februar dieses Jahres insgesamt 20 465 Einrichtungen in 179 Ländern gefolgt. Das entspricht mehr als 12 Millionen Gesundheitsmitarbeitern und beinahe 5 Millionen Betten.

Dabei wendet sich die WHO per Twitter, mit Videos, Postern und Bannern sowie zahlreichen Informationsmaterialien gezielt an alle Beteiligten in Gesundheitseinrichtungen.

Die diesjährigen Aufrufe der WHO zum Welthändehygienetag lauten:

  • Hygienefachkräfte & Hygieniker: „Seien Sie ein Champion, indem Sie die Händehygiene fördern – um so Sepsen im Gesundheitswesen zu verhindern.“
  • Mitarbeiter im Gesundheitswesen: „Denken Sie an die 5 Momente der Händehygiene, um Sepsen im Gesundheitswesen zu verhindern.“
  • Krankenhaus-Management: „Verhindern Sie Sepsen in der medizinischen Versorgung – machen Sie Händehygiene zum Qualitätsindikator in Ihrer Einrichtung.“
  • Gesundheitsministerien: „Setzen Sie den WHA* Sepsis-Beschluss von 2017 um. Machen Sie Händehygiene zum nationalen Indikator für die Versorgungsqualität im Gesundheitswesen.“
  • Patientenfürsprecher: „Fordern Sie die 5 Momente für saubere Hände, um Sepsen im Gesundheitswesen zu verhindern.“

Hautverträgliche Händedesinfektion und optimierte Arbeitsabläufe

Als Mitglied der Private Organisation for Patient Safety (POPS) der WHO unterstützt HARTMANN auch in diesem Jahr die WHO-Awareness-Kampagne für eine bessere Händehygiene. Dabei stellt HARTMANN aktuell zwei Ansätze in den Fokus:
Die Händedesinfektion mit einem hautverträglichen Einreibepräparat sowie hygienisch optimierte Arbeitsabläufe für häufige Pflegetätigkeiten.

Tatsächlich tragen insbesondere hautverträgliche Hände-Desinfektionsmittel dazu bei, die Händehygiene-Compliance zu erhöhen. Denn: Gut verträgliche Einreibe-
präparate mit hautpflegenden Substanzen, wie die Hände-Desinfektionsmittel von HARTMANN, werden von Anwendern in Gesundheitseinrichtungen gerne und zuverlässiger eingesetzt. Hinzu kommt, dass sich bei regelmäßiger Anwendung der HARTMANN-Produkte auch die Hautfeuchtigkeit erhöht.

Als weiteren Hebel für eine bessere Händehygiene und die Vermeidung von Sepsen setzt sich HARTMANN für die Etablierung optimierter Arbeitsabläufe in Krankenhäusern und Kliniken ein. Gesundheitsmitarbeiter lernen hierbei die erforderlichen Hygienemaßnahmen anhand konkreter Abläufe bei häufigen Pflegetätigkeiten. Dadurch gewinnen die Mitarbeiter an Routine und Sicherheit. Dies wird durch das Ergebnis einer Studie bestätigt: Demnach konnte durch einen standardisierten Prozess beim Legen eines peripheren Venenkatheters die Compliance um bis zu 45 Prozentpunkte erhöht und damit das Risiko für nosokomiale Infektionen und daraus resultierende Sepsen verringert werden.

Dementsprechend hat HARTMANN anlässlich des 5.5.2018 ein umfassendes Aktionspaket zusammengestellt: Mit Broschüren, Aktionsflyern, aufmerksamkeitsstarken Postern und Postkarten sowie speziellen Puzzles. Gesundheitsmitarbeiter sollen damit angeregt werden, sich aktiv am diesjährigen Welthändehygienetag zu beteiligen.


Ein besonderer Höhepunkt: Das interaktive HARTMANN Online-Spiel zum hygienisch einwandfreien Legen eines peripheren Venenkatheters (PVK):

Auf der Website der WHO finden Sie außerdem weitere Informationen zur Kampagne„Es liegt in Ihrer Hand – verhindern Sie Sepsen im Gesundheitswesen“.

* Weltgesundheitsversammlung
** Es liegt in Ihrer Hand – Verhindern Sie Sepsen im Gesundheitswesen.