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EBIT liegt mit 61,1 Mio. EUR im Rahmen der Erwartungen

HARTMANN hält Kurs auf Wachstumsziel 2018

  • Nachfrage in den medizinischen Kernsegmenten: Halbjahres-Umsatz wächst um 
    3,0 % auf 1.036,8 Mio. EUR 
  • EBIT liegt mit 61,1 Mio. EUR im Rahmen der Erwartungen
  • Ausblick 2018 für Umsatz und EBIT bestätigt

Heidenheim, 07.08.2018. Die HARTMANN GRUPPE bleibt im Jubiläumsjahr 2018 auf Wachstumskurs. Der Konzernumsatz legte in den ersten sechs Monaten trotz fortgesetzter negativer Währungseffekte um 3,0 % auf 1.036,8 Mio. EUR zu. Ohne die Umsatzeinbußen durch den starken Euro, die sich vor allem in Amerika und Asien auswirkten, hätte das Wachstum annähernd 5 % betragen. 

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bewegte sich mit 61,1 Mio. EUR erwartungsgemäß um 6,5 % unter dem Vorjahreswert. Ausschlaggebend hierfür waren der Preisdruck in den Märkten, höhere regulatorische Kosten sowie die mit den Struktur- und Wachstumsinvestitionen verbundenen Aufwendungen. So hat HARTMANN in den zurückliegenden Monaten den Vertrieb in Deutschland und Frankreich wesentlich ausgebaut. Zusätzlich werden die Investitionen in den Vertrieb im Wachstumsfeld der modernen Wundbehandlung verstärkt. Mit einer positiven Nettofinanzposition von rund 45 Mio. EUR und einer Eigenkapitalquote von über 60 % ist HARTMANN finanziell weiterhin robust aufgestellt und kann die Zukunftsinvestitionen auch in der zweiten Jahreshälfte mit Nachdruck vorantreiben. 

„HARTMANN hat in den ersten sechs Monaten 2018 seine gute strategische Aufstellung und Wettbewerbsfähigkeit bewiesen“, betont Chief Executive Officer Andreas Joehle. „Wir haben die Effekte durch Preisdruck und Euro-Aufwertung gut ausgleichen können und liegen mit unserem Wachstum auf Höhe der Erwartungen. Auch ergebnisseitig sind wir auf Kurs und haben trotz der Zusatzbelastungen durch unsere Zukunftsprojekte einschließlich der Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung ein den Umständen entsprechend zufriedenstellendes EBIT erzielt.“ Auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahres bestätigt HARTMANN den Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2018 mit einem moderaten Umsatzanstieg bei einem moderaten Rückgang des EBIT.

HARTMANN übernehme aber nicht nur Verantwortung für das eigene Unternehmen, sondern darüber hinaus ebenso aktiv für gesellschaftliche Themen – auch und gerade im Jubiläumsjahr. Joehle: „Mit dem HARTMANN Zukunftsforum haben wir im Juni eine völlig neue Plattform geschaffen, die Impulse für die Zukunft des Gesundheitswesens setzt – ob es um die Bewältigung des demografischen Wandels, der voranschreitenden Digitalisierung oder insbesondere des Fachkräftemangels in der Pflege geht. Wir sind überzeugt, dass Unternehmen wie unseres für die Verbesserung der Pflegesituation weitaus mehr Verantwortung übernehmen können und möchten im Rahmen einer Pflegeoffensive zukünftig mit gutem Beispiel vorangehen.“

Medizinische Kernsegmente legen zu 
Das Segment Wundmanagement übertraf mit einem Umsatz von 228,7 Mio. EUR den Vergleichswert 2017 um 1,9 %. Das Wachstum beruhte vorwiegend auf der belebten Nachfrage nach superabsorbierenden und antibakteriellen Wundauflagen, dem Behandlungskonzept HydroTherapy und dem Bereich Personal Healthcare.

Im Segment Inkontinenzmanagement nahm der Umsatz um 7,8 % auf 344,5 Mio. EUR zu. Negative Währungseffekte wurden durch die Einbeziehung der Umsätze von LINDOR in Spanien deutlich überkompensiert. Das Skintegrity-Konzept für ein ganzheitliches Inkontinenzmanagement und die IAD-Prophylaxe (Inkontinenz Assoziierte Dermatitis) leistete auch im zweiten Quartal wachsende Beiträge zum Segmentumsatz. 

Im Segment Infektionsmanagement hat HARTMANN einen Umsatzanstieg von 1,0 % auf 252,3 Mio. EUR erreicht. Produkte für das OP-Management und Untersuchungshandschuhe konnten ebenso wie die Lösungen für das Desinfektionsmanagement währungsbereinigt den Vorjahreswert übertreffen. Das Segment Weitere Konzernaktivitäten liegt mit einem Umsatz von 211,3 Mio. EUR währungsbedingt leicht unter Vorjahresniveau. 

Der Anstieg des Konzernumsatzes beruhte weitgehend auf der positiven Entwicklung im europäischen Ausland. Die Gesamtregion Europa (ohne Deutschland) erreichte ein Plus von 6,0 %. In Deutschland konnte HARTMANN die Vorjahreszahlen leicht übertreffen. Außerhalb Europas wurde das moderate Wachstum durch negative Wechselkurseffekte überlagert.