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Freiburger Kongress für Infektiologie und Hygiene

Komplexität besser in den Griff bekommen

Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn findet in Freiburg vom 10. bis 12. Oktober 2018 der 28. Infektiologie- und Hygienekongress statt. Mit einem Lunchsymposium und einer besonderen Initiative mit der Aktion Saubere Hände zeigt HARTMANN im Rahmen des Kongresses zentrale Lösungsansätze für den Infektionsschutz auf. Bessere Standards sollen dabei helfen, komplexe Prozesse in der Hygiene einfacher umsetzen zu können.

von der HARTMANN Online-Redaktion 08.10.2018

Rund 1.300 HygieneexpertInnen werden sich im Freiburger Konzerthaus vom 10. bis 12. Oktober drei Tage lang über den derzeitigen Stand der Krankenhaushygiene informieren und neue wie bewährte Strategien diskutieren. Als Goldsponsor wird die PAUL HARTMANN AG nicht nur mit einem Stand vertreten sein, sondern lädt auch zu einem Lunchsymposium ein: Unter dem Motto „Alles im Griff – Wie standardisierte Prozesse den Infektionsschutz verbessern“ beleuchten Referenten wie u. a. Frau Professor Simone Scheithauer, Universitätsmedizin Göttingen, die aktuellen Herausforderungen des Infektionsschutzes aus verschiedenen Perspektiven.

ASH-Mobil auf dem Freiburger Kongress

ASH Logo

Weiteres Highlight auf dem Kongress des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene (BZH) wird das Mobil der Aktion Saubere Hände (ASH) sein: In Zusammenarbeit mit der PAUL HARTMANN AG fährt die ASH in 60 Tagen bundesweit 31 Kliniken an. Vom 10.10. bis zum 12.10. macht das mit fünf Lernstationen und zahlreichen interaktiven Medien ausgestattete ASH-Mobil auf dem Freiburger Infektiologie- und Hygienekongress Station.

Evidenz-basierte Hygiene – eine tägliche Herausforderung

Blick auf Teilnehmer Symposium

Ob in der Händehygiene oder im gesamten Infektionsschutz: Die Etablierung evidenz-basierter Hygienemaßnahmen stellt Hygieneverantwortliche täglich vor große Herausforderungen. Aufzuzeigen, wie Mitarbeiter komplexe Situationen im klinischen Alltag lösen können, ist daher nicht nur ein erklärtes Ziel der bundesweiten ASH-Aktion.

Auch das Lunchsymposium von HARTMANN widmet sich der Frage, wie bekannte und akzeptierte, häufig aber unterlassene Maßnahmen des Infektionsschutzes besser in die tägliche Praxis umgesetzt werden können. Optimierte Prozesse spielen dabei eine Schlüsselrolle wie die Beispiele der Patientenversorgung in der Hämodialyse, der Notaufnahme und dem OP, sowie aus der transsektoralen Patientenversorgung und der Wundversorgung zeigen. Die Veränderung und Verbesserung ganzer Vorgehensweisen wirken sich nachhaltig auf die Händehygiene, aber auch auf andere infektionspräventive Maßnahmen wie beispielsweise das Antibiotikamanagement aus.

Um Komplexität in der Patientenversorgung geht es auch in dem HARTMANN-Part des Lunchsymposiums. Oder besser, um Lösungsmöglichkeiten, die Komplexität buchstäblich und besser in den Griff zu bekommen. Pflegetätigkeiten bestehen häufig aus vielen Einzelschritten, in denen infektionskritische Situationen auftreten können. Mit der Festlegung und Schulung ganzer Workflows und vorsortierten Arbeitsmaterialien gelingt es, die vielschichtigen Aufgaben einfacher umzusetzen. Speziell für Tätigkeiten, die in Zusammenhang mit nosokomialen Infektionen stehen, hat HARTMANN ein ganzheitliches Konzept mit optimierten Arbeitsprozessen, digitalen E-Learning-Angeboten und vorsortierten Sets entwickelt, das die Hygienequalität pflegerischer Tätigkeiten und deren Umsetzung verbessert.

Geschlossener Informationskreislauf bei der Patientenversorgung

Hürden bei der Einhaltung evidenzbasierter Maßnahmen bestehen insbesondere an Schnittstellen wie der Überleitung von Patienten von der ambulanten Einrichtung in die Klinik oder umgekehrt. Das Klinikum Heidenheim hat sich bei der transsektoralen Versorgung und im Umgang mit multiresistenten Keimen zu einem Best Practice Beispiel für Deutschlands Krankenhäuser etabliert und stellt auf dem Lunchsymposium sein ganzheitliches Konzept vor. Ein effizientes Aufnahmemanagement zur Steuerung der Patientenströme, eine spezielle Isolierstation, eine rationale Antibiotikagabe mit Antibiotika-„Führerscheinkursen“ und ein zertifiziertes MRE-Netzwerk formen ein umfassendes Konzept zur Vermeidung von Erregerübertragungen.

Lunchsymposium der Paul Hartmann AG

„Alles im Griff – Wie standardisierte Prozesse den Infektionsschutz verbessern“

Freiburger Infektiologie- und Hygienekongress

10. Oktober, 12.15 − 13.30 Uhr

Konferenzraum 2-4



Die Vorträge

  • „Prozessoptimierung als Schlüssel für Infektionsprävention und Infektiologie“,
    Prof. Dr. Simone Scheithauer, Universitätsmedizin Göttingen
  • „Bei der Hygiene über den Tellerrand schauen: Neue Konzepte für die transsektorale Versorgung“,
    Hans Eberhardt, Klinikum Heidenheim
  • „Ganzheitliche Prävention: Mit optimierten Arbeitsprozessen und vorsortierten Sets zu mehr Patientensicherheit“,
    Dr. Carolin Bürck, BODE SCIENCE CENTER
Quelle Kongressfotos: Deutsches Beratungszentrum für Hygiene