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Sterillium erneut als „Marke des Jahrhunderts“ ausgezeichnet

Zum zweiten Mal infolge wurde Sterillium für das Jahr 2019 als „Marke des Jahrhunderts“ ausgezeichnet. In diese Königsklasse deutscher Produkte schaffen es Marken nur, wenn sie zum Gattungsbegriff für eine ganze Produktkategorie geworden sind. Sterillium steht stellvertretend für die alkoholische Händedesinfektion – heute weltweit der Goldstandard der Infektionsprävention.

von der HARTMANN Online-Redaktion 19.11.2018
„Die Notwendigkeit, die Hände zu desinfizieren, wird immer bleiben“, urteilte der deutsch-ungarische Gynäkologe und Geburtshelfer Ignaz Philipp Semmelweis, nachdem er 1847 durch die Einführung einer Chlorkalk-Lösung zur Desinfektion der Hände die Müttersterblichkeit in der Wiener Geburtsklinik von fast 19 Prozent auf knapp drei Prozent senken konnte [1]. Der „Retter der Mütter“ begründete mit seiner bahnbrechenden Maßnahme die Händehygiene.

Erstes alkoholisches Einreibepräparat

Semmelweis sollte Recht behalten – die Händehygiene gilt auch heute unbestritten als wichtigste Einzelmaßnahme im Kampf gegen Infektionen durch Krankheitserreger. Einen weiteren Höhepunkt sollte diese Präventivmaßnahme über 100 Jahre nach Einführung durch Semmelweis erleben: In Sterillium, dem weltweit ersten marktfähigen alkoholischen Händedesinfektionsmittel. Entstanden aus einer  fruchtbaren Zusammenarbeit von Herzchirurgen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und den Desinfektionsmittelspezialisten der Hamburger Bacillolfabrik Dr. Bode & Co. – heute die BODE Chemie und 100-prozentige Tochter der PAUL HARTMANN AG – rollten am 4. Juni 1965 die ersten Flaschen Sterillium vom Band.

Die moderne Rezeptur von Sterillium war meilenweit von jener Mischung aus Methylalkohol und Formaldehyd entfernt, die am Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf vor der Einführung von Sterillium eingesetzt wurde – und damals zu drastischen Hautschäden bei den Chirurgen führte. Sterilliums innovative Kombination aus umfassend wirksamen Alkoholen und hochwertigen rückfettenden Substanzen setzte Maßstäbe für die Wirksamkeit und Hautverträglichkeit eines Händedesinfektionsmittels.

Maßstäbe bei den Produkteigenschaften

Sterillium zum zweiten Mal zur Marke des Jahrhunderts ernannt.

Vor allem die Hautverträglichkeit spielte und spielt beim Einsatz des Händedesinfektionsmittels eine zentrale Rolle. Dieser Aspekt steht auf Platz 2 der Wunschliste von Hygieneverantwortlichen und kommt damit gleich nach der Wirksamkeit [2]. Denn gut akzeptierte Produkte erhöhen die Bereitschaft der Mitarbeiter, sich die Hände zu desinfizieren und damit die Patientensicherheit.

Seit seiner Einführung vor mehr als 50 Jahren hat Sterillium seinen positiven Einfluss auf die sogenannte Compliance der Mitarbeiter in zahlreichen Studien unter Beweis gestellt [3,4,5]. Rund vier Milliarden Händedesinfektionen werden jedes Jahr mit Sterillium®-Produkten durchgeführt. Hautunverträglichkeiten sind dabei verschwindend gering: Bei nur einer von 33 Millionen Anwendungen werden Hautirritationen gemeldet [6].

Längst hat sich aus dem Klassiker der Händedesinfektion eine ganze Produktfamilie entwickelt. Erst vor kurzem wurde mit Sterillium Protect & Care ein Produktportfolio für Verbraucher auf den Markt gebracht, die so auch zuhause und auf Reisen von der hohen Qualität der professionellen Sterillium-Produkte profitieren.

Wertvolle Markenwerte und innovative Lösungen

„Marken transportieren Werte und machen diese erfahrbar“, sagt Dr. Florian Langenscheidt, Initiator der Auszeichnung „Marke des Jahrhunderts“. Die wertvollsten Markenwerte von Sterillium sind Vertrauen und Sicherheit. Dabei ruht sich HARTMANN keineswegs auf dem Erfolg seiner Marke aus. Evidenz-basierte Erkenntnisse, eigene Studien, vielfältige Kooperationen und ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum, das sich mit innovativen Lösungen für den Infektionsschutz befasst, sorgen auch zukünftig für jene Exzellenz, die Sterillium in die Königsklasse deutscher Marken erhoben hat.

Die feierliche Preisvergabe und öffentliche Bekanntgabe fand am Abend des 14. November anlässlich der Buchpremiere „Marken des Jahrhunderts – Deutsche Standards 2019“ im Palais Frankfurt statt.

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Quellen

1. Semmelweis, Ignaz Philipp: Die Ätiologie, der Begriff und die Prophylaxe des Kindbettfiebers. Verlag Hartleben, Pest; Wien; Leipzig. 1861.
2. Telefonische Befragung von 38 Hygienespezialisten aus Kliniken in Luxemburg und Belgien im Auftrag der PAUL HARTMANN AG, Juli 2014.
3. Girard R. et al.  Better compliance and better tolerance in relation to a well-conducted introduction to rub-in hand disinfection. J Hosp Infect. 2001 Feb;47(2):131-7.

4. Kampf G. /  Muscatiello M. Dermal tolerance of Sterillium, a propanol-based hand rub. J Hosp Infect. 2003 Dec;55(4):295-8.

5. RCTS’ Study No. 3295, 2014. Evaluating the effect of a hand sanitizer using an exaggerated handwash method.
6.
Reklamationsstatistik 2016. BODE Chemie, Hamburg.

Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

Pflichttexte nach dem Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Sterillium: Wirkstoffe: Propan-2-ol, Propan-1-ol, Mecetroniumetilsulfat. Anwendungsgebiete: Zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Zur Hautdesinfektion vor Injektionen und Punktionen. Warnhinweise: Sterillium soll nicht bei Neu- und Frühgeborenen angewendet werden. Erst nach Auftrocknung elektrische Geräte benutzen. Nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Auch nicht in der Nähe von Zündquellen verwenden. Flammpunkt 23 °C, entzündlich. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Präparates ist mit Brand- und Explosionsgefahren nicht zu rechnen. Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind folgende Maßnahmen zu treffen: sofortiges Aufnehmen der Flüssigkeit, Verdünnen mit viel Wasser, Lüften des Raumes sowie das Beseitigen von Zündquellen. Nicht rauchen. Im Brandfall mit Wasser, Löschpulver, Schaum oder CO2 löschen. Ein etwaiges Umfüllen darf nur unter aseptischen Bedingungen (Sterilbank) erfolgen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

BODE Chemie GmbH
Melanchthonstraße 27
22525 Hamburg

Sterillium classic pure:Wirkstoffe: Propan-2-ol, Propan-1-ol, Mecetroniumetilsulfat. Anwendungsgebiete: Zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Zur Hautdesinfektion vor Injektionen und Punktionen. Warnhinweise: Die Händedesinfektion dient der gezielten Vermeidung einer Infektionsübertragung z. B. in der Krankenpflege. Sterillium classic pure soll nicht bei Neu- und Frühgeborenen angewendet werden. Die Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern soll erst nach ärztlicher Rücksprache erfolgen. Ein Kontakt der Lösung mit den Augen muss vermieden werden. Wenn die Augen mit der Lösung in Berührung gekommen sind, sind sie bei geöffnetem Lidspalt mehrere Minuten mit fließendem Wasser zu spülen. Ein Umfüllen von einem Behältnis in ein anderes soll vermieden werden um eine Kontamination der Lösung zu vermeiden. Wenn Umfüllen unvermeidbar ist, darf es nur unter aseptischen Bedingungen (z. B. Benutzung von sterilen Behältnissen unter Laminar Air Flow) erfolgen. Erst nach Auftrocknung elektrische Geräte benutzen. Nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Auch nicht in der Nähe von Zündquellen verwenden. Flammpunkt 23 °C, entzündlich. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Präparates ist mit Brand- und Explosionsgefahren nicht zu rechnen. Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind folgende Maßnahmen zu treffen: sofortiges Aufnehmen der Flüssigkeit, Verdünnen mit viel Wasser, Lüften des Raumes sowie das Beseitigen von Zündquellen. Nicht rauchen. Im Brandfall mit Wasser, Löschpulver, Schaum oder CO2 löschen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

BODE Chemie GmbH
Melanchthonstraße 27
22525 Hamburg