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"Tupfer bitte! Geschäfte, da wo's weh tut"

In der Reihe "made in Südwest" berichtete das SWR Fernsehen in einer halbstündigen Reportage im Januar über die PAUL HARTMANN AG.

von der HARTMANN Online-Redaktion 05.02.2019
Ein Weltkonzern erfindet sich neu. "Hartmann hilft heilen" war lange Zeit der Slogan einer Firma, die vor allem mit ihrer Watte von sich reden machte. Doch hinter ihren Türen fand fast unbemerkt eine kleine Revolution statt. "Tupfer bitte" heißt es jetzt für eine Wunde der Gesellschaft: den Pflegenotstand. Die Hartmann AG hat sich umgekrempelt und richtet ihr Augenmerk auf all das, was anderswo als peinlich gilt: der unverklemmte Umgang mit Blut, Harn und Wundwasser.

Mit diesen Worten kündigte das SWR Fernsehen seinen Beitrag über die PAUL HARTMANN AG an, der in der Reihe "made in Südwest" im Januar im dritten Programm zu sehen war.  Die Serie stellt interessante Unternehmen im Südwesten Deutschlands und deren Mitarbeiter vor. Im letzten Jahr besuchte das Filmteam die HARTMANN Standorte Heidenheim und Herbrechtingen, im Januar ging die Reportage auf Sendung – und bietet einen interessanten Blick hinter die Kulissen.

Innovationen und Geschichte

"Seit Generationen für Watte bekannt", heißt es gleich zu Beginn über HARTMANN. Aber heute sei es "Watte plus X".  Dabei gebe es "eine Menge X", erklärt der damalige CEO Andreas Joehle.  Und so dreht sich die Reportage auch um einige der aktuellen Produktinnovationen bei HARTMANN.

Eine davon ist die HydroTherapy, die eine phasengerechte Wundbehandlung mit nur zwei hydroaktiven Präparaten – dem Wundkissen HydroClean für die Reinigungsphase und dem Schaumverband HydroTac für die Granulations- und Epithelisierungsphase – ermöglicht. In der Reportage stellt Christine Bloch das Konzept sowohl bei Mitarbeiterinnen des Heidenheimer Krankenhauses als auch bei einer Schulung von Außendienstmitarbeitern vor.

Innovativ ist auch das Inkontinenzprodukt MoliCare Mobile Elastic, wie Produktentwicklerin Tamara Buch erläutert. So sind die diversen Tests in den HARTMANN Laboren im Film zu sehen, aber auch die Fertigung im Werk Herbrechtingen, wo Yussuf Pence und Andreas Berger die Anlage – sie fertigt 300.000 Stück pro Tag – für das neue Produkt einrichten.

Natürlich bietet die Sendung auch einen Rückblick auf die Geschichte des Unternehmens, das 2018 sein 200-jähriges Bestehen feiern konnte. Und nicht zuletzt  kommt auch das Engagement des Unternehmens für die Pflegekräfte zur Sprache. "Wir sehen uns als Anwalt der Pflege", erläutert Raimund Koch, bis Oktober 2018 Leiter des Referats Gesundheitspolitik. HARTMANN setze sich dafür ein, dass Pflegekräfte mehr Verantwortung bekommen, nicht zuletzt um damit auch mehr Menschen für diesen Beruf zu begeistern.

Diese Begeisterung ist bei vielen Mitarbeitern zu spüren, heißt es am Ende des Beitrags. Und auch Andreas Joehle meint: "Uns geht es gut, weil wir denen, denen es schlecht geht, Hilfe anbieten können!".

Der Blick hinter die Kulissen

Wer selbst einen Blick hinter die Kulissen bei HARTMANN werfen möchte, der findet den Beitrag in der SWR Mediathek. Dort ist er noch bis zum 22. Januar 2020 abrufbar.