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HARTMANN GRUPPE startet mit 4 % Umsatzplus ins Geschäftsjahr 2019

• Alle Segmente liegen über Vorjahresumsatz – Innovationen treiben überproportionales Wachstum im Wundmanagement
• EBIT mit 30,6 Mio. EUR fast auf Vorjahresniveau (31,3 Mio. EUR)
• Ziele für das Gesamtjahr 2019 bestätigt – Fokus weiterhin auf Stärkung von Wettbewerbsposition und Kundenausrichtung

10.05.2019

Die HARTMANN GRUPPE, einer der führenden internationalen Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten, hat in den ersten drei Monaten 2019 den Umsatz um 4,0 % auf 536,4 Mio. EUR gesteigert. Wichtige Wachstumstreiber waren das Segment Wundmanagement und die in den Weiteren Konzernaktivitäten enthaltenen Marken CMC und KNEIPP. Das EBIT erreichte mit 30,6 Mio. EUR nahezu den Vorjahreswert von 31,3 Mio. EUR. Belastungen resultierten, wie erwartet, insbesondere aus höheren Rohstoffpreisen.

„Das organische Umsatzplus ist mit 4,1 % zufriedenstellend ausgefallen", kommentiert CEO Britta Fünfstück. "Die fast doppelt so hohe Wachstumsrate im Segment Wundmanagement zeigt aber, dass wir gruppenweit noch weitaus mehr Potenzial ausschöpfen können, wenn wir Innovationen forcieren und klar auf Mehrwert für die Kunden ausrichten."

Fünfstück weiter: „Der Rückgang der EBIT-Marge auf 5,7 % spiegelt den Gegenwind aus den Rohstoffmärkten wider, genauso wie die anhaltend hohen regulatorischen Aufwendungen. Wir werden genau hier in den kommenden Monaten und Jahren ansetzen. Unser Fokus wird sich auf die Fortentwicklung unserer Wettbewerbsposition und unserer Ertrags- und Innovationskraft richten."   

Dynamisches Wachstum im europäischen Ausland

Zum Umsatzanstieg trugen insbesondere die Auslandsmärkte bei, die für 68,0 % des Konzernumsatzes standen. Im europäischen Ausland lag das Plus bei 5,0 %, unter anderem getrieben durch das Wachstum in Nordeuropa. Der Umsatz in Amerika stieg um 6,0 %. Afrika, Asien sowie Ozeanien verzeichneten ein Plus von 5,4 %. Wechselkurseffekte wirkten sich in Summe nur unwesentlich aus. In Deutschland konnte HARTMANN ein Wachstum von 1,7 % erreichen.

Das Segment Wundmanagement steigerte die Umsatzerlöse gegenüber dem ersten Quartal 2018 um 7,8 % auf 118,6 Mio. EUR. Zum kräftigen Umsatzplus trugen vor allem superabsorbierende Wundauflagen und das innovative Behandlungskonzept HydroTherapy bei. Der Geschäftsbereich Personal Healthcare verzeichnete ein geringfügiges Wachstum.

Im Segment Inkontinenzmanagement lag der Umsatz mit 174,4 Mio. EUR um 0,8 % über dem Vorjahreswert, unter anderem beeinflusst durch ein überdurchschnittliches Wachstum von MoliCare® Mobile und der Hautpflegeserie MoliCare® Skin. Der Umsatzanstieg um 1,9 % auf 129,9 Mio. EUR im Segment Infektionsmanagement geht in erster Linie auf das Desinfektionsmanagement zurück. Kundenspezifische OP-Sets und OP-Handschuhe zeigen eine stabile Umsatzentwicklung.

Der Umsatz des Segments Weitere Konzernaktivitäten kletterte um 7,5 % auf 113,5 Mio. EUR. Das organische Wachstum von 7,2 % geht in erster Linie auf die Absatzerfolge der Handelsmarken der CMC-Gruppe sowie der Bade- und Körperpflegeprodukte der KNEIPP-Gruppe zurück. Die KOB-Gruppe, Weltmarktführer für spezielle medizinische Textilien, konnte den Umsatz ebenfalls steigern.

EBIT und Konzernergebnis annähernd auf Vorjahreshöhe

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 30,6 Mio. EUR (Vorjahr: 31,3 Mio. EUR) entspricht einer EBIT-Rendite von 5,7 % nach 6,1 % im Vorjahreszeitraum. Im Rückgang kommt insbesondere die Verteuerung wichtiger Rohstoffe, insbesondere Zellulose, zum Ausdruck, die durch den stärkeren US-Dollar nochmals intensiviert wurde. Das Konzernergebnis lag mit 20,5 Mio. EUR nahe beim Vorjahreswert (20,8 Mio. EUR).

Weiterhin solide Finanzlage

Die Nettofinanzposition der HARTMANN GRUPPE war mit 2,7 Mio. EUR in etwa ausgeglichen. Der deutliche Rückgang gegenüber dem Stand zum Jahresende 2018 (104,5 Mio. EUR) ist auf die Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote stand trotz der damit verbundenen Bilanzverlängerung bei soliden 57,8 %.

Ausblick: Ziele für das Gesamtjahr 2019 bestätigt

Trotz gewachsener konjunktureller Risiken bestätigt die HARTMANN GRUPPE ihre Erwartungen für das Gesamtjahr 2019. Bei einem moderaten Umsatzwachstum soll unverändert ein EBIT von 102 bis 112 Mio. EUR erreicht werden.

Für weiterführende Informationen zur HARTMANN GRUPPE besuchen Sie uns unter https://hartmann.info/

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Pressekontakt

Über die HARTMANN GRUPPE

Die HARTMANN GRUPPE ist einer der führenden europäischen Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten mit den Kompetenzschwerpunkten Wundbehandlung (z.B. Wundauflagen, Unterdruck-Wundtherapie, Fixierbinden, Pflaster), Inkontinenzversorgung (z.B. Einweg-Inkontinenzslips und -einlagen sowie Produkte zur Hautpflege bei Inkontinenz) und Infektionsschutz (z.B. OP-Komplettsets, OP-Bekleidung, OP-Einweginstrumente und Desinfektionsmittel). Ergänzt wird das Portfolio durch Produkte für die Kompressionstherapie, Erste Hilfe sowie Pflege- und Kosmetikprodukte. Darüber hinaus bietet HARTMANN innovative Systemlösungen für professionelle Zielgruppen im Medizin- und Pflegebereich. Weltweit ist das Unternehmen mit Sitz in Heidenheim, dessen Schwerpunktmarkt Europa ist, mit eigenen Gesellschaften marktnah aufgestellt. Im Jahr 2018 erwirtschafteten 11.027 Mitarbeiter in der HARTMANN GRUPPE einen Umsatz von 2,12 Mrd. EUR.

Die PAUL HARTMANN AG in Heidenheim/Deutschland ist das Herz der Unternehmensgruppe. Sie gehört zu den ältesten deutschen Industriebetrieben und geht auf eine 1818 von Ludwig von Hartmann gegründete Textilfabrik zurück. 1873 begann unter dessen Sohn Paul Hartmann die Produktion von Verbandwatte, später wurde das Unternehmen weltweit zum Flaggschiff einer expandierenden Verbandstoffindustrie. Zur HARTMANN GRUPPE gehören neben zahlreichen Vertriebsgesellschaften im Ausland u.a. BODE Chemie (Hamburg), KNEIPP (Würzburg), Karl Otto Braun (Wolfstein) sowie Sanimed (Ibbenbüren).